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Väter heute

Am 26. und 27. Oktober 2012 fand in Frankfurt die Fortbildung „Geschlechterbewusste Fachkräfte für eine Kultur der Anerkennung, Teil IV“ statt.
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Fazit: Männer- und Väterbilder in unserer Gesellschaft verändern sich trotz der rückwärts gewandten Tendenzen zu klassischen Geschlechterrollen! Für eine moderne Gesellschaft ist diese Entwicklung zu begrüssen, birgt aber Konflikte in sich (Stichworte Multikulturelles, Migration, Patriarchische Strukturen, Mutterbild, u.a.), die anzugehen sind. Männer und Frauen sind gleichermaßen gefragt, offen damit umzugehen – und es bedarf Strukturen, die Männer- und Väterarbeit unterstützen und fördern. Nicht nur die EKHN hat diesbezüglich erheblichen Nachholbedarf.

(Den kompletten Artikel bekommen Sie über Jörg Wilhelm, Gemeindepädagoge im Ev. Dekanat Rüsselsheim)

Generalverdacht

(August 2012) Eines der Hauptprobleme für Männer in Kindertagesstätten und Kindergärten verbirgt sich hinter dem Begriff "Generalverdacht" und ist als Vorurteil weit verbreitet, auch wenn es eher selten offen angesprochen wird.
- Wenn ein Erzieher nur bei offener Tür ein Kind wickeln soll
- Wenn ein Erzieher nur in Anwesenheit einer weiblichen Kollegin ein Kinder wickeln oder waschen kann
- Wenn ein Erzieher misstrauisch beäugt wird, wenn er ein Kind tröstet
- Wenn ein Erzieher Probleme bekommt, weil er ein weinendes Kind tröstend auf den Schoß nimmt
- Wenn ein Erzieher von der Kitaleitung mit Unterstützung des ganzen Teams quasi "freigestellt" wird von jeglichem Körperkontakt mit den Kindern
- Wenn ein Erzieher Panik befällt, weil ein Kind sich spontan an sein Bein geheftet hat
- Wenn Väter oder Mütter Bedenken äußern, weil in der Kita nun ein Erzieher tätig ist, usw.
Dahinter verbirgt sich immer die Vorstellung, der Erzieher, der Mann, könnte womöglich sexuelles Interesse an einem Kind haben und sich nicht beherrschen können.
Das Thema "Generalverdacht" ist daher seit vielen Jahren immer wieder in der Diskussion. In den Einrichtungen wird damit sehr unterschiedlich verfahren. Die einen sprechen es gar nicht an als Tabuthema, andere halten sich für aufgeklärt und professionell genug, um es nicht zu besprechen und in einigen wenigen Einrichtungen wird aktiv und offen damit umgegangen, auch nach Aussen. Letzteres führt aber gelegentlich zu der Annahme, die Einrichtung könne ja was verbergen, wenn sie es anspricht.
(Jörg Wilhelm)

Gebäudebestandserhebung erfolgreich abgeschlossen

Das Pilotprojekt "Gebäudebestandserhebung" ist Anfang des Jahres 2013 erfolgreich abgeschlossen worden.

Worum ging es?
Durch externe Fachleute wurden die Gebäude der Kirchengemeinden in Augenschein genommen und untersucht. Es erfolgte

• Sichtprüfung und bautechnische Bewertung der wesentlichen Bauteile,
• Begehung der Räume einschließlich des Technikkellers und des Dachbodens,
• Analyse des energetischen Zustandes
• Aufzeigen von energetischen Verbesserungsmöglichkeiten
• Abschlussdokumentation mit allen relevanten Zahlen und Kosten zu den Gebäuden

Warum?
Die Kirchengemeinden sollen verschiedene Grundlagen und Informationen über
• Flächen
• Bauzustand
• Renovierungs- Instandsetzungsbedarf
• Zukünftigen Bauunterhaltungsbedarf
• Energetischen Zustand und Energiebedarf ihrer Gebäude erhalten, um strategisch planen zu können.

Durch die Schwerpunktsetzung „energetischer Zustand und energetische Verbesserungen“ soll darauf hingewirkt werden, das Klimaschutzziel der EKHN, eine Einsparung von 25% CO2 bis zum Jahr 2015 gemessen am Basisjahr 1995, zu erreichen.
Kirchengemeinden und Dekanate erhalten eine transparente Grundlage, um den Investitionsbedarf der Kirchengemeinden nach Prüfung steuern zu können.

Wie?
Die Begehung bezieht sich auf Innenerfassung und Außenerfassung.
Für Innen ist eine Begleitperson zwingend nötig. Sie sollte immer anwesend sein, die technische Ausstattung des Gebäudes kennen und Zugang zu allen Räumen haben.
Für die Außenerfassung ist eine Begleitung nicht unbedingt erforderlich. Diese können die Erfasser auch alleine durchführen. Es sollte jedoch gewährleistet sein, dass das komplette Gebäude ringsherum ohne Hindernisse zu erreichen ist (Türen und Tore aufschließen).

Für den Ablauf vor Ort ist folgendes geplant
• Terminabsprache mit Kirchengemeinde
• Gespräch mit Verantwortlichen (ca. ½ Std.)
• Überprüfung der Vollständigkeit der Gebäudeliste
• Besonderheiten klären; Überblick verschaffen z.B. bei größeren Gebäudekomplexen
• Kurze Planeinsicht (sofern vorhanden)
• Klärung der aktuellen Postanschrift sowie der Eigentumsverhältnisse
• Die Person, die die Begehung begleitet, sollte am Gespräch teilnehmen.
• Begehung und Datenerhebung (ca. 1,5 bis 2 Std.) pro Gebäude)
Vorab sollten in der Gemeinde geklärt bzw. für den Zeitpunkt der Begehung (sofern vorhanden) bereitgehalten werden:
• Gebäudebestandspläne (Grundrisse, Schnitt), wenn möglich in Kopie
• Standorte und Zugänge zu Zählern
• Abgrenzung der Versorgungsbereiche
• Vorhandene Wartungsverträge (Aufzug, Heizung, etc.) in Kopie
• Unterlagen zu Verbrauchsdaten
• Energieausweise (sofern vorhanden) in Kopie

Wann?
Folgende zeitliche Durchführung ist geplant
• Erfassung im Dekanat Rüsselsheim über den Zeitraum von Mai bis Juni/Juli 2011 geplant.
• Die konkreten Termine werden jeweils zwei Wochen vorab mit den Gemeinden abgestimmt.
• Auftaktveranstaltung am 19. April 2011.
• Versand der Abschlussdokumentation an die einzelnen Gemeinden im rund acht Wochen nach Abschluss der kompletten Erfassung im Dekanat.
• Abschlussveranstaltung mit Auswertung nach Versand der Abschlussdokumentation.

Wer?
Die Bestandserfassung wird von der Joseph- Stiftung (Siedlungswerk der Erddiözese Bamberg) durchgeführt. Das Aufnahmeteam ist je nach Umfang des Immobilienbesitzes pro Gemeinde nach entsprechender Terminabsprache ein bis zwei Tage unterwegs.

E- Mail: ekhn @ joseph-stiftung.de
www.js-kips.de



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